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Der Verein fĂŒr traditionelles Karate, das Zentrum fĂŒr Karate Do.

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DIE  KRAFT  DES  KARATE - DO
ein Bericht von Bernd Froehlich

Karate wirkt ohne Zweifel positiv

auf die mentalen und physischen KrĂ€fte des AusfĂŒhrenden ein. Wie stark diese sind, konnte ich selbst erfahren, und möchte an dieser Stelle davon berichten.
Anfang der 70er Jahre habe ich im Alter von 11 Jahren mit der AusĂŒbung des Karate angefangen. Damals war Karate in Deutschland, gerade bei jungen Menschen, etwas in Mode gekommen. Besonders Schauspieler und KĂ€mpfer wie Bruce Lee und Chuck Norris machten diese Kampfkunst populĂ€r.
So war es selbstverstĂ€ndlich nicht vermeidbar, das einige junge Menschen diese faszinierende Kampfkunst aus den falschen GrĂŒnden lernen wollten, ich wahrscheinlich auch.

Als sich meine

Interessenlagen im Alter von 16 Jahren grundlegend Ă€nderten, ich möchte hier „Wein, Weib und Gesang“ nicht weiter erlĂ€utern, habe ich mit dem 4. Kyu in der Tasche aufgehört Karate im Verein zu trainieren.
Schließlich war ich recht gut (dachte ich!), und es reicht hier und da mal ein paar DehnungsĂŒbungen zu machen und dabei gut auszusehen. Locker und lĂ€ssig legte ich den einen oder anderen Mawashi Geri hin, bis meine Euphorie und mein Trainingseifer komplett eingeschlafen waren.
Viele Jahre spĂ€ter, im September 1990, hat mich eine schwere Bluterkrankung heftig aus der Bahn geworfen. Sie hat mich fast das Leben gekostet, aber 2 Jahre spĂ€ter war ich, wenn auch mit erheblichen FolgeschĂ€den der Therapie und nach schwerem Kampf, ĂŒber den Berg. Zu der Zeit lebte ich in den U.S.A., und konnte nur durch den Einsatz von „Versuchsmedikamenten“ gerettet werden. 1998, zurĂŒck in Deutschland, habe ich wieder Anschluss an das Berufsleben gefunden. An das Leben unter stĂ€ndigen Schmerzen und die andauernde medikamentöse UnterstĂŒtzung hatte ich mich lĂ€ngst gewöhnt.

Im Jahre 2002 sprach

ich zufĂ€llig mit einem Kollegen ĂŒber das Thema „Kampfsport“! Dieser berichtete mir von der neuen Kraft und Energie, die er im Alter von 54 Jahren durch die AusĂŒbung der Kampfkunst „Karate“ schöpfte. Und er war erst im Alter von 50 Jahren angefangen. Ich war gerade erst 40 Jahre alt geworden, und nach mehreren GesprĂ€chen berichtete ich ihm von meinen Problemen und meiner Vergangenheit als jugendlicher Karateka. Mehrfach versuchte er mich zu einem Probetraining zu ĂŒberreden, und schließlich ging ich mit.
Unter Sensei Alfred (Ali) Nesper habe ich zunĂ€chst beim ATSC in Cuxhaven zum Karate zurĂŒck- gefunden, und wurde Mitglied im DJKB. Ali zeigte mir den Weg, aber gehen musste ich ihn selbst, was anfĂ€nglich nicht leicht war. Dieses Mal wollte ich nicht glĂ€nzen, sondern meine körperlichen Leiden mildern. ZunĂ€chst fĂŒhlt ich mich Ă€ußerst unwohl in meiner Haut, doch andere Karateka halfen mir bei meinen BemĂŒhungen mich einzufinden.
Im Laufe der Zeit konnte ich mich technisch immer weiter verbessern, so dass ich nach vielen Monaten im Jahre 2004 die PrĂŒfung zum 4. Kyu erfolgreich wiederholen konnte.

Bernd Froehlich

Bernd Froehlich

Die ernsthafte Auseinandersetzung mit der Tradition

und den eigentlichen Werten des Karate halfen mir eine nie gekannte Ausgeglichenheit und Harmonie im tĂ€glichen Leben zu entwickeln. Das Wort „Harmonie“ habe ich frĂŒher eher belĂ€chelt und im Zusammenhang mit einem Kinderchor benutzt. Heute bin ich derjenige, der nach Harmonie strebt, und als Mann mittleren Alters anfĂ€ngt zu verstehen. Ich wĂŒnsche jedem Karateka einen erfahrenen und weisen Sensei wie Bernhard Keller.
Mittlerweile habe ich den 1. Kyu Grad erreicht, fungiere als Jugendtrainer bei der Budo Akademie in Dorum, und beschĂ€ftige mich mit der Vermittlung von allen Werten des Karate wie Recht, Gerechtigkeit, Fairness, Höflichkeit, Bescheidenheit und nicht zuletzt Tradition.
Der Weg des Karate beschĂ€ftigt mich tĂ€glich, auf die ein- oder andere Art und Weise, physisch und mental. Er lĂ€sst mich nicht mehr los, begleitet mich ĂŒberall hin. Er ist die nie versiegende Quelle, aus der ich Kraft schöpfen kann. DafĂŒr bin ich dankbar!

Zur Zeit bin ich ein SchĂŒler der bemĂŒht ist

anderen SchĂŒlern die richtigen Werte zu vermitteln, und diese selbst und im tĂ€glichen Leben umzusetzen. Mit etwas GlĂŒck werde ich nĂ€chstes Jahr von Shihan Ochi zur Dan – PrĂŒfung zugelassen. Das wĂ€re fĂŒr mich die ErfĂŒllung eines Traumes, aber doch nur ein weiterer Schritt auf meinem Weg, denn ich werde immer ein Lernender bleiben. Ich meine es wĂ€re, obwohl ein Traum, nur ein weiterer Schritt auf einem Weg der nicht endet. Und an seinem Wegesrand begegnet man Dingen und Wesen, die hilfreich oder hinderlich sein können. Und damit muss man sich auseinandersetzen.
Ich bin stolz und dankbar Karateka im DJKB zu sein, und habe gelernt das Kampf auf vielerlei Art und Weise gefĂŒhrt werden kann. „Das Verstehen“, von einigen belĂ€chelt, ist fĂŒr mich von unschĂ€tzbarem Wert.
Zanshin, Selbstbegegnung, Achtung und Respekt, Höflichkeit und Bescheidenheit sind keine leeren Worte mehr, sondern mit Leben gefĂŒllte Verhaltensweisen die alle Karateka stĂ€ndig begleiten und begleiten sollten.
Der Kampf gegen sich selbst ist der hÀrteste, bringt aber nach einem Sieg die meiste Zufriedenheit.

OSS
Bernd W. Froehlich

 Bericht wurde auch Veröffentlicht in der
 Informationsschrift des DJKB
 “JKA-Karate”
 Heft 4/2006  Seite 42

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