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Die Vision eines großen Mannes

Karate und humanitÀres Denken

von Diplom Sportlehrerin Dina Keller


Es steht mir nicht zu, ĂŒber die Biografie

oder das gesamte Wirken von Karate Großmeister Bernhard Keller zu schreiben. Vielmehr möchte ich nur versuchen, einen kleinen Ausschnitt meiner persönlichen Kenntnis dieses großen Karate-Mannes hinsichtlich seines Denkens der letzten 14 Jahre in Bezug auf humanitĂ€res Handeln darzustellen. Bei der zahlreichen Begleitung meines verehrten Ehemannes und Lehrers, Sensei Bernhard Keller, in Osteuropa und vor allem in den russischsprachigen LĂ€ndern erschien er eines Abends in unserem Hotelzimmer und berichtete von seiner Vision. Nakayama Sensei hatte vor ca. 50 Jahren seine Vision, Karate in Europa und Amerika durch zahlreiche Instructoren zu verbreiten. Dies ist ihm inzwischen mit großem Erfolg gelungen. Er, Sensei Keller, hat ebenso eine Vision: er hatte sich zum Ziel gesetzt, Karate in den LĂ€ndern Osteuropas zu verbreiten.
Er fragte mich, ob ich ihm dabei helfen könnte. Ich habe damals natĂŒrlich zugesagt und habe begonnen, zunĂ€chst in meiner Heimatstadt Ryazan, Moskau und St. Petersburg Karate zu etablieren und in einem bereits bestehenden Verband gemeinsam mit dem Stadtrat fĂŒr Sport aus Moskau-Dmitrov, Sergej Spivak, der damalige 2. Vorsitzende der “Russischen Karate Föderation” und bald darauf zusĂ€tzlich der 2. Vorsitzende der “Russischen Karate Confederation” wurde,  zu fördern.

Bernhard Keller Russland

Bernhard Keller in Russland 2009

Der 2. Weltkrieg hat seine Spuren

in Russland hinterlassen. Bei seinen Reisen hat Sensei Keller große Bereitschaft und Akzeptanz fĂŒr die Werte, die im Karateunterricht vermittelt werden, bei der dortigen Bevölkerung gesehen. Sehr viele Kinder sind damals zu Waisen geworden und lebten in Ă€rmsten VerhĂ€ltnissen. Trotzdem begegnen einem die Menschen hier mit Freundlichkeit, Tatendrang und Zuversicht in Verbindung mit Fleiß der stets beibehalten wurde. Sensei Keller war davon angetan, dass die verwaisten und dessen Kinder nicht quasi bettelten, sondern nach dem Prinzip des Nehmens und Gebens handelten. Die Kinder revanchierten sich bei jedem Geben mit einem kleinen Geschenk. Er konnte sich so gut an die ErzĂ€hlungen seiner Mutter von der Zeit in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg erinnern.
Zu dieser Zeit Ă€ußerte Sensei Keller den Wunsch, ein Waisenhaus zu besuchen. Bei diesem Besuch eines Kinderheims in Moskau ĂŒberreichte ein behindertes Kind ein selbst gemaltes Bild von Buddha, das Sensei Keller bis nach Hause in Deutschland mitnahm.


Es war wie eine FĂŒgung:

Die Kinder des Waisenhauses trieben in ihrer Freizeit Karate, jedoch ohne Gi. Die Moskauer Trainer haben diesen Sport aus BĂŒchern gelernt und aus Eigeninitiative und unglaublichem persönlichem Engagement dort eingefĂŒhrt. NatĂŒrlich haben dort viele Leute kein Geld fĂŒr BeitrĂ€ge oder fĂŒr den Kauf eines Gi.
In Deutschland angekommen begann Sensei Keller einen Spendenaufruf zu starten. Ein Jahr spÀter konnten wir die Gi- und Geldspenden persönlich in das Waisenhaus nach Moskau bringen. Damals stellten wir fest, dass der reine Transport der Gis und die ZollformalitÀten sehr teuer und kompliziert waren. Die Herstellung eines neuen Gi in Moskau kostet nur etwa 10 Dollar. Ebenso werden dadurch vor Ort ArbeitsplÀtze geschaffen.


Durch die Spendengelder

und durch die finanzielle UnterstĂŒtzung des WUKF-PrĂ€sidenten, Herrn Messias de Olivera, wurde im Oktober 2006 eine Reise von zwei Moskauer Jugendlichen nach Deutschland möglich.
Sie trainierten in unserem Karate Dojo Budo Akademie Dorum e.V. Ende dieses Jahres werden Sensei Keller und ich, seine Frau, erneut nach Moskau reisen, um zwei Kinderheime zu besuchen. Ebenfalls werden wir 50-60 Gis im Wert von 660 Dollar (in Moskau gefertigt) dem dortigen Waisenhaus ĂŒbergeben. Es muss an dieser Stelle betont werden, dass Sensei Keller die Spendengelder nicht bar weitergibt, sondern stets die Dinge besorgen lĂ€sst und persönlich ĂŒbergibt, die von den Menschen dort am dringendsten benötigt werden. Dies garantiert, dass keine Gelder versickern.


Gerade durch das humanitÀre Engagement

ist Sensei Keller nicht nur einer der erfolgreichsten sondern auch einer der grĂ¶ĂŸten nichtjapanischen Großmeister. „Groß“ schon wegen seines Engagements nicht nur in Moskau. „Erfolgreich“ nicht zuletzt, weil er bereits seit 35 Jahren Karate in Deutschland zu großem Ansehen und internationalem Renommee gefĂŒhrt hat. Die von ihm durchgefĂŒhrten LehrgĂ€nge verzeichnen so viele Teilnehmer wie nirgendwo weltweit. Selbst japanische Senseis zeigten sich sehr beeindruckt von der GrĂ¶ĂŸe dieser Veranstaltungen, wie sie international keinen Vergleich finden. Selbst die WochenendlehrgĂ€nge waren stets voll, zuletzt im September in Hamburg konnten knapp 350 (DreihundertfĂŒnfzig!) Teilnehmer verzeichnet werden. Der Kommentar eines Teilnehmers aus Siegen (Rolf) war bezeichnend: „Die AtmosphĂ€re und die Teilnehmerzahl erinnern mich an die Zeiten des DKB“. In diesem Zusammenhang möchte ich diese AusfĂŒhrungen mit einem Satz von Sensei Keller schließen: In diesem Leben musst du selber entscheiden, was Du machst. Das ist Karate-Do. Wie er zu sagen pflegt: „Du entscheidest!

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